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| 15.06.2010, 16:50 Uhr | FREIES WORT - Lokalausgabe Hildburghausen
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Bildung Arbeitsgruppe der CDU für "Stäte" Nein zur Gemeinschaftsschule Pressemitteilung der CDU Schleusingen
Schleusingen - Der Ortsverband der CDU will zur Wiederherstellung der durchgängigen Begehbarkeit des unteren Wanderpfades "Stäte" eine Arbeitsgruppe aus Vorstand und Mitgliedern des Ortsverbandes bilden.
Darauf haben sich die Schleusinger Christdemokraten auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung verständigt. Wie der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Andreas Mastaler, weiter informierte, soll sich die Arbeitsgruppe konkret mit drei Schwerpunkten befassen:
Klärung der rechtlichen Grundlagen für das Vorhaben, in Abstimmung mit Umweltamt, Forstamt und Stadt.
Prüfung möglicher Eigenleistungen mit Bürgerbeteiligung.
Ermittlung des finanziellen Aufwandes für die Sanierung der Brücke, Beschilderung und andere nicht in Eigenleistung machbare Arbeiten, möglichst ohne Beanspruchung des städtischen Haushaltes.
Ein zweiter Tagesordnungspunkt auf der Mitgliederversammlung war die Diskussion um die Frage von Gemeinschaftsschulen, auch im Landkreis Hildburghausen. Wie aus der Pressemitteilung von Andreas Mastalers hervorgeht, hat der Ortsverband dazu folgende Meinung:
1. Wir haben ein gut ausgebautes und funktionierendes dreigliedriges Schulsystem (Grund- und Realschule und Gymnasium), welches den Erfordernissen eines dünn besiedelten Flächenlandkreises entspricht, und trotzdem noch ein wohnortnahes Lernen für unsere Kinder ermöglicht.
2. Das Projekt Gemeinschaftsschule ist aus der politischen Kompromissentscheidung zur Bildung einer schwarz-roten Koalition in Erfurt entstanden und nicht aus den praktischen Erfordernissen vor Ort.
3. Die Installierung von Gemeinschaftsschulen, neben dem bestehenden Schulsystem, würde das bestehende Schulnetz nachhaltig verändern und viele Investitionen in bestehende Schulen damit grundsätzlich in Frage stellen.
4. Da die Gemeinschaftsschule auch die gymnasiale Stufe beinhaltet, kann sie nur mit einer größeren Schüleranzahl funktionieren und würde eine weitere, zusätzliche Aufgabe bestehender Schulstandorte zur Folge haben.
5. Der Ortsverband ist der Meinung, dass das jetzige Schulsystem, auch mit einem späteren Übergang zum Gymnasium, der Struktur unserer Region besser entspricht, differenziertes Lernen entsprechend den Vorraussetzungen der Kinder möglich ist und die Gemeinschaftsschule nicht zu einer qualitativen Verbesserung der Lernbedingungen führen wird. Auch die Integration von Förderschülern in die Gemeinschaftsschule führt nach Meinung des Ortsverbandes nur zu einem höherem personellem Aufwand, entspricht aber nicht der qualifizierten Förderung dieser Schüler.
6. Für den Ortsverband stehen die richtigen Rahmenbedingungen für das Lernen unserer Kinder im Vordergrund und nicht fragwürdige politische Entscheidungen zum Machterhalt aus Erfurt.
aktualisiert von Thomas G. Marzian, 09.08.2010, 16:53 Uhr |
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